Aktuelles

  • NEWSLETTER ERNÄHRUNGSTHERAPIE HERBST ´20

    THEMA: IMMUNSYSTEM UND ABWEHRKRÄFTE STÄRKEN

    Liebe CF Patienten,

    Herbstzeit ist Erkältungszeit. Viele plagen sich nun mit Schnupfen, Husten und Halsschmerzen herum. Gerade auch in diesem Jahr ist die Sorge groß, an einer Covid-19-Infektion zu erkranken. Ein fittes Immunsystem kann, neben den wichtigen Hygienemaßnahmen, dabei helfen gut durch diese kalte Jahreszeit zu kommen. Eine wichtige Rolle spielt hierbei das Mikrobiom. Es wird vermutet, dass knapp 70 Prozent unseres Immunsystems vom Darm aus reguliert werden. Der größte Teil der Immunzellen sitzt in unserer Darmschleimhaut. Zum Glück, da mit der Nahrung ständig Erreger in den Körper kommen und auf die muss schnell reagiert werden. Ausführliche Informationen dazu im letzten Newsletter. Des Weiteren braucht unser Immunsystem im Kampf gegen Viren und Bakterien jeglicher Art, bestimmte Brenn- und Baustoffe, also Energie und Nährstoffe, für die Abwehrkörper. Doch wie können wir unseren Körper damit gut und reichlich versorgen?

    Wichtige Bausteine für das Immunsystem:

    Eiweiß, ein wichtiger Baustein ohne dem das Immunsystem keine Antikörper herstellen kann: Ohne dem geht’s nichts! Gute Eiweißquellen sind tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte (Kuh, Schaf, Ziege), aber auch pflanzliche Quellen wie Hülsenfrüchte vor allem Kichererbsen und Linsen, Sojaprodukte, Nüsse, Quinoa, Hafer, Hirse.

    Vitamine und Mineralstoffe: Zink und Vitamin A sind wichtig für die Zellteilung somit gibt es durch dieses Duo eine starke Immunantwort mit vielen Abwehrzellen. Vitamin D ist an der Regulation verschiedener immunrelevanter Gene beteiligt. Vitamin C hat eine starke antioxidative Wirkung und spielt eine große Rolle bei der Bildung von Antikörpern. Weitere Wichtige Vitamine und Mineralstoffe sind Selen, Folsäure, Kupfer, die Vitamine A, E, B6 und B12.

    Vitamin D3 muss in dem Zusammenhang besonders hervorgehoben werden. Es stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern auch die Knochen und unterstützt unsere Muskeln. Im Sommer können wir es mit Hilfe von Sonnenlicht selbst produzieren. Sobald es aber kühler wird und wir uns wieder dick mit Klamotten einpacken müssen, sollte Vitamin D in ausreichender Menge zusätzlich eingenommen werden. Idealerweise kombiniert man Vitamin D3 mit K2. Vitamin K2 unterstützt die positiven Effekte von Vitamin D3, indem es Proteine (wie Osteocalcin) aktiviert und so erst nutzbar macht.

    Omega-3-Fettsäuren liefern die Grundbausteine für entzündungsauflösende Substanzen – sogenannte Resolvine, die das Abklingen von Entzündungsreaktionen zum Beispiel infolge von Infektionen fördern. Außerdem tragen sie dazu bei, dass die physikalische Barriere wie z.B. die Haut gut funktioniert. Es ist vor allem in fettreicherem Fisch (Makrele, Lachs), Algen und Leinöl enthalten.

    Beta-Carotin, ist die wichtigste Vorstufe von Vitamin A und wird deshalb auch als Provitamin A bezeichnet. Es ist unter anderem wichtig für den Aufbau von Schleimhäuten und Hautzellen sowie für den Sehvorgang. Generell wirken die Carotinoide als Antioxidantien, die schädliche freie Radikale abfangen. Es ist vor allem in der Süßkartoffel, dem Spinat, Karotten und Aprikosen enthalten.

    Sekundäre Pflanzenstoffe wie z.B. Polyphenole mildert Entzündungen und wirken somit auch antioxidativ. Sie sind in allen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, vor allem in größeren Mengen in Heidelbeeren, schwarze Johannisbeeren, Rettich Gewächse, Kohlgemüse, Apfel, Sojabohnen, Haselnüsse, Kakaobohne und auch die Schokolade ab 85% Kakaoanteil.

    In welchen Lebensmitteln stecken die besagten Baustoffe:

    Vitamin A: Käse, Joghurt, Fisch, Leber
    Vitamin B6: Eier, Käse, Quark, Vollkorngetreide, Paprika, Walnüsse, Haselnüsse, Sardinen
    Vitamin B12: tierische Lebensmittel vor allem Milch, Rindfleisch, Eier, Fisch
    Vitamin C: Zitrusfrüchte, Paprika, Fenchel, schwarze Johannisbeeren
    Vitamin E: pflanzliche Öle vor allem in Weizenkeimöl, Haselnüsse, Mandeln, Erdnüsse
    Folsäure: Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, grünes Gemüse (Grünkohl, Spinat, Brokkoli),
    Orangen, Tomaten
    Zink: Nüsse (Cashew-/Pekannüsse), Rind-/Schweinefleisch, Käse, Milch, Weizen-/Roggen-
    Keimlinge
    Selen: Meeresfrüchte, Fleisch, Eier, Spargel, Pilze, Hülsenfrüchte, Kohlgemüse, Zwiebel,
    Paranüsse – hierzu sei erwähnt, dass eine einzige große Paranuss kann bis zu
    400 Mikrogramm Selen enthalten kann (Bedarf 60-100 Mikrogramm)
    Kupfer: Kartoffeln mit Schale, Nüsse, Tofu, Fische, Schalentieren, getrocknete Feigen
    Eisen: Leber, Rindfleisch, Hirse, Hafer, Bohnen, Erbsen, Rote Bete, Kichererbsen, Sesam,
    Kohlgemüse (Sauerkraut)
    Magnesium: Cashewnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Spinat, Hülsenfrüchte (schwarze
    Bohnen), Brokkoli, Vollkorngetreide (Naturreis)

    Auch hier kann ich Ihnen/Euch helfen, dass Immunsystem zu stärken und die Ernährung zu optimieren. Wie schon beim letzten Newsletter gesagt: „Die Basis ist eine gesunde, ausgewogene, dem Bedarf angepasste Ernährung, die Spaß macht und schmeckt.“

    Im nächsten Newsletter erwarten Sie/Euch schöne herbstliche Immun Booster Rezepte.

    Es grüßt Sie/Euch herzlich

    Simone Nöbel Zertifizierte Diätassistentin, VDD Stoffwechsel-Diätetik, VDD

     

     

  • Grippeschutzimpfung jetzt vorrätig!

    Die Grippeschutzimpfung kann ab sofort nach Termin in der Praxis durchgeführt werden.

     

     

  • Hüttenübernachtungen in Corona-Zeiten

    Interview im Bayerischen Rundfunk mit Prof. Rainald Fischer:

     

    https://www.br.de/nachrichten/sport/lungenarzt-raet-von-huettenuebernachtung-ab,Rz4OyEh

    Hier die wichtigsten Infos in Kürze:

    Ab Pfingstsamstag darf auf Berghütten wieder übernachtet werden. Das ist möglicherweise kritisch, findet Rainald Fischer, Expeditionsmediziner und Lungenspezialist. Er rechnet mit einer hohen Viruskonzentration im Matratzenlager.

    Die Corona-Krise hat auch die Berghütten des DAV ordentlich gebeutelt – Einkehren und Übernachten war lange nicht möglich. Nun hat der DAV bekanntgegeben, wie es weitergeht: Ab Montag dürfen die Außenbereiche der Berghütten geöffnet werden, eine Woche später dann, ab 25. Mai, die Innenbereiche der Hütten. Ab dem 30. Mai sind auch Übernachtungen wieder erlaubt.

    Hüttenöffnungen – das sagt der Bergmediziner

    Prof. Dr. med. Rainald Fischer aus München ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin, Internist und Pneumologe, und selbst ein begeisterter Skitourengeher und Bergsteiger. Als Fachmann kann er die Lockerungen des DAV in puncto Hütten adäquat beurteilen. Die Öffnung der Außenbereiche auf den Berghütten sieht er sehr positiv, denn im Freien ist die Gefahr einer Infektion gering, da sich aufgrund der steten Verwirbelung mit frischer Luft wohl kaum stehende Aerosole bilden, an denen das Virus haftet. Einer gemütlichen Einkehr auf der Hüttenterrasse oder einer Brotzeit „to go“ steht also nichts mehr im Wege.

    Risiko Matratzenlager

    Während die Übernachtung in einem Zweibettzimmer oder zum Beispiel für Familien in einem Vier- oder Sechsbettzimmer kein Problem ist, beurteilt Fischer die Übernachtung im Lager kritisch – schon allein wegen der viel längeren Expositionsdauer als beim Essen in der Hütte.  Im Falle eines Infizierten würde sich eine höhere Viruskonzentration nicht vermeiden lassen. „Mag sein, dass sich vielleicht ein, zwei, drei anstecken. Auch wenn man versucht, so gut zu lüften wie es geht“, sagt Fischer.

    Hier helfen vermutlich auch Plexiglasabtrennungen oder andere Behelfe nicht sehr viel, aber das wird man sehen.

    Zelten vor oder in der Nähe der Hütte wäre da vielleicht eine gute Alternative, sofern die Zeltplätze in entsprechenden Abstand eingerichtet werden. Das kostet allerdings nicht nur mehr Platz, sondern auch mehr Naturressourcen und ist in Naturschutzgebiete zudem strikt verboten. Als Alternative ginge natürlich: Tagestouren mit Übernachtungen nicht auf Hütten, sondern in einem guten Hotel im Tal oder, falls die nicht offen sind, einfach im eigenen PKW.

     

     

  • Risikoabschätzung für Patienten mit Lungenkrankheiten

    Liebe Patientinnen und Patienten,

    zur Abschätzung, ob Sie mit Ihrer Lungenerkrankung ein erhöhtes Risiko bei einer Covid-19-Erkrankung haben, bitten wir Sie, den Text der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie aufmerksam zu lesen.

    https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/COVID-19/20200428_DGP_BdP_Risikoabschaetzung_chron._LK_SARS-CoV-2.pdf

    Für Patienten mit Mukoviszidose ist vielleicht auch das europäische Covid-Register interessant: https://www.ecfs.eu/covid-cf-project-europe

    Falls danach noch Fragen offen sind, scheuen Sie sich bitte nicht, diese per Email an uns zu richten.

    Ihr Praxisteam

  • Neues Zusatzangebot: Ernährungstherapie

    Liebe Patientinnen und Patienten,

    als neuen Unterpunkt auf unserer Webseite können Sie sich ab sofort unter Zusatzangebote/Ernährungstherapie über das Angebot der Heilmittel Ernährungstherapie von Simone Nöbel informieren. (Sprechzeiten in der Praxis Mittwochs 9-16 Uhr)

    Ihr Praxisteam Lungenheilkunde München-West

     

     

  • Wie schützen wir unsere Patienten in der Praxis vor Infektionen?

    Liebe Patientinnen und Patienten,

    in den letzten Wochen erreichen uns viele Anfragen, ob der Besuch in der Arztpraxis nicht zu gefährlich ist und eine Infektionsgefahr mit Covid-19 besteht.

    Wir haben uns daher nicht erst jetzt, aber jetzt umso mehr viele Gedanken um den Infektionsschutz in unserer Praxis gemacht.

    Folgende Maßnahmen schützen Sie und das Personal vor übertragbaren Erregern:

    • Im Wartezimmer mit über 40 qm Fläche sind nur noch maximal 7 Personen mit einem Abstand von mehr als 2 m erlaubt
    • Das Wartezimmer wird kontinuierlich mit einem UV-Luftfilter von Erregern gereinigt
    • Alle Patienten werden gebeten, soweit verfügbar, einen Mundschutz zu tragen
    • Die Lungenfunktion hat schon immer einen virendichten Filter, die Helferinnen im Labor tragen alle Mundschutz
    • Auch die Luft im Labor wird mittels UV-Luftreiniger gesäubert
    • Alle Ärzte tragen Mundschutz und reinigen die Arbeitsflächen und die Untersuchungsgeräte nach jedem Patienten
    • Patienten mit akuten Infekten werden nicht im Erdgeschoß gesehen, sondern müssen sich telefonisch anmelden und in einem getrennten Bereich im ersten Obergesch0ß untersucht (auch mit einem anderem Lungenfunktionsgerät)

    Daher müssen Sie den notwendigen Arztbesuch nicht verschieben, reine Kontrolltermine können allerdings auf Wunsch auch als Videosprechstunde (bitte Anmeldung per email) erfolgen.

    Da gerade in der Allergiezeit akute Beschwerden auftreten, können weiterhin Patienten auch ohne Termin in die Praxis kommen, solange sie keine akuten Infektzeichen aufweisen.

    Ihr Praxisteam Lungenheilkunde München-West

     

     

  • Vorgehen für Patienten mit akuten Atemwegsinfekten oder Patienten ohne Termin

    Liebe Patientinnen und Patienten,

    wir bitten alle Patientinnen und Patienten mit akuten Atemwegsinfekten oder Fieber, die Praxis nicht zu betreten.

    Bitte rufen Sie uns an unter 089 880347 oder schicken uns eine Email an info@lungenarzt-pasing.de.

    Bitte schildern Sie Ihre Beschwerden und geben eine Rückrufnummer an, wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen und besprechen das weitere Vorgehen.

    In der Regel werden Sie gebeten, über den Seiteneingang links die Praxis im ersten Stock zu betreten und im Wartezimmer im ersten OG zu warten.

    Alle andere Patienten mit Atembeschwerden sind natürlich weiterhin willkommen.

    Wenn Sie keinen Termin haben, können Sie bei akuten Problemen täglich von 8 – 10 Uhr und 14 – 15 Uhr (außer Freitag) vorbeikommen.

    Ihr Praxisteam der Lungenheilkunde München-Pasing

     

  • Coronavirus bei Patienten mit chronischen Lungenkrankheiten (Asthma, COPD, Mukoviszidose) – Update 31.3.20
  • Coronavirus bei Menschen mit chronischen Lungenkrankheiten

    Coronavirus und Grippe bei Menschen mit chronischen Lungenkrankheiten: Ein Gespräch mit Lungenfacharzt Prof. Dr. Fischer über Gefahren und Empfehlungen

    Dieses Gespräch ist auch auf der Blog-Seite der Fa. Pari erschienen